Aktuelles
Aktuelle URL als QR-Code
QR-Code
zum Schließen auf den Code klicken
Neuer Amphibienlehrpfad im Naturpark
verfasst am 25.09.2017, 11:40 Uhr | ALLGEMEIN

 

Ihre herzförmigen Augen sind ihr Markenzeichen ebenso wie ihr gelber Bauch. Letzterer stand wohl auch Pate bei der Namensgebung der Gelbbauchunke (Bombina variegata), eine von zahlreichen Amphibienarten, die im Naturpark Taunus leben. Welche das sind, das können Besucher auf einem neu errichteten Amphibienlehrpfad des Naturpark Taunus erfahren. Auf der 4,4 Kilometer langen Strecke, die auf dem Naturparkparkplatz Winterstein bei Ober-Mörlen beginnt, werden sie von der Figur Unki begleitet. Unki ist einer Gelbbauchunke nachempfunden und soll vor allem Kinder ansprechen.

„Wir freuen uns, dass wir Naturpark-Besuchern einen neuen Lehrpfad anbieten können. Mit dem Amphibienlehrpfad kommen wir unserem Bildungsanspruch nach, mit dem wir den Nachwuchs bereits früh an die Natur heranführen wollen“, sagt Landrat Joachim Arnold, im Vorstand des Naturpark Taunus. An sieben Stationen sorgen anschauliche Tafeln dafür, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene umfassend über das Leben von Amphibien (amphibisch bedeutet im Wasser und an Land lebend) in der unmittelbaren Umgebung informiert werden. Dazu gehören Frösche, Kröten, Unken, Lorche, Molche oder Salamander. Allen gemein ist, dass sie teilweise für ihre Entwicklung einen nassen Lebensraum wie Teiche, Tümpel, Bäche oder Seen brauchen. Um dies zu veranschaulichen befindet sich die erste Station an einem Lehrtümpel, aus dem vorsichtig Wasserlebewesen entnommen werden dürfen. Auch die fünfte Station ist an einem größeren Tümpel gelegen, über den ein Beobachtungssteg führt. Die weiteren Stationen informieren über die weiteren Lebensräume und die Geschichte des Winterstein-Gebietes.

Gestaltet wurde der Amphibienlehrpfad von Mitarbeitern des Naturpark Taunus, dem Forstamt Weilrod, der Unteren Naturschutzbehörde Wetteraukreis sowie der Freien Waldorfschule Vordertaunus in Oberursel. Seine Einweihung ist für den 11.Oktober um 11 Uhr geplant. 

Foto: Jörg Fritz